PFLANZE DES MONATS september

 

Kürbis – der Tausendsassa aus dem Garten

 

Es gibt über 400 Kürbissorten in vielen Variationen. Allgemein wird der Kürbis als Gemüse betrachtet, aber botanisch gesehen ist er die größte Beere der Welt. Seine ursprüngliche Heimat ist Südamerika, und er war anfänglich ein „Arme-Leute-Essen“. Inzwischen ist der Kürbis aber auch in der gehobenen Küche Bestandteil von variationsreichen Gerichten. Der Kürbis wächst auf Feldern und in Gärten, Wochenmärkte und Gemüseläden bieten große Auswahl. Vorteilhaft ist, dass er leicht und lange lagerfähig ist, besonders der Winterkürbis.

Der Kürbis ist nicht nur schön, sondern auch sehr gesund. Er ist reich an Vitamin-A, C, D und E, liefert wertvolle Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Zink und Eisen. Er stärkt das Immunsystem, entwässert und entschlackt. Kürbiskerne enthalten außerdem wertvolle Fettsäuren und Phytohormone, sie wirken harntreibend, krampflösend und helfen bei Blasenleiden. Sehr wertvolle Kürbiskerne stammen von einem speziellen Ölkürbis aus der Steiermark. Diese Kerne sind in Apotheken, Naturkostläden und Reformhäusern erhältlich. Eine Kur mit Kürbiskernen dauert mehrere Monate (3x täglich 1-2 Esslöffel).

Eine kulinarische Besonderheit ist das Kürbiskernöl, von dem jeder Blattsalat profitiert.

 

Kürbis-Quitten-Suppe 

Zutaten: 

200g Kürbis gewürfelt, 200g Quitten gewürfelt, 1-2 Möhren gewürfelt, 1 Zwiebel gewürfelt,

1 EL Ingwer gewürfelt, 1 l Gemüsebrühe, 1/8 l Weißwein, 2 TL Butter,½ Becher Schmand,

1 Sträußchen Dill, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Zwiebel in Butter andünsten. Kürbis-, Quitten-, Möhren- und Ingwerwürfel zugeben und kurz dünsten und mit Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt 10-15 Min. garen. Die  Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmand mit Schneebesen cremig schlagen und Suppe anrichten – jede Portion mit 1 Klecks Schmand und etwas Dill garnieren.

 

 

 

Markusine Guthjahr

 

 

 

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© Markusine Guthjahr