Pflanzensteckbrief

 

 

Pflanze des Monats:

Salbei – Salvia officinalis

“Urdoktor der Heilpflanzen”

                                       

 

 

Salbei ist eine uralte Heilpflanze, Die Römer nannten den Salbei „Herba sacra“ = „heiliges Kraut“, höher konnte man eine Pflanze kaum einschätzen. Das Wort „Salvia“ ist leicht vom lateinischen „salvari“ (heilend) abzuleiten. So trägt Salbei seine  heilenden Eigenschaften schon im Namen.

 

 

 

 

Der Gartensalbei (Salvia officinalis) gilt als die offizielle Heilpflanze, die auch heute noch pharmazeutisch genutzt wird. Hauptinhaltsstoffe sind: ätherische Öle, Bitterstoffe, Saponine und Gerbstoffe. Der Salbei hat eine antibakterielle, adstringierende (zusammenziehende) Wirkung. Er heilt Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, wirkt sekretfördernd und schweißhemmend. Salbei hat eine reinigende und wundheilende Wirkung. Er ersetzte früher die Zahnbürste: Einfache Landleute haben die Zähne mit frischen Salbeiblättern abgerieben und zur Pflege der Mundhöhle und des Zahnfleisches die Salbeiblätter gekaut. Heute, im Zeitalter der besseren Zahnhygiene, ist das Kauen von frischen Salbeiblättern aber trotzdem nicht überflüssig, denn man kann damit beginnende Halsschmerzen abwehren. Der Vorgang wird mehrfach wiederholt und die gekauten Blätter werden jedes Mal ausgespuckt.

 

 

 

Salbeitee

 

Bei Halsschmerzen mit Salbeitee zu gurgeln ist ein altbewährtes Hausmittel

 

Zubereitung:

 

2 TL getrocknete Salbeiblätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und alle 2 Stunden gurgeln.

 

 

 

Salbeihonig

 

Zutaten:

 

500g Honig

Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone

15 frische Salbeiblätter

1 Zimtstange

5 Gewürznelken

 

Zubereitung:

 

Zitrone abreiben und auspressen, die abgeriebene Schale und den Saft in den Honig rühren, ebenso die feingehackten Salatblätter, Gewürznelken und Zimtstange. Die Zutaten bleiben im Honig.

Eine sommerlich duftende, heilende Würze für den Kräutertee im Winter oder pur bei Erkältungskrankheiten. 

 

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© Markusine Guthjahr