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Bericht Onetz: Wir.Leben.Oberpfalz (https://www.onetz.de/hirschbach/freizeit/kraeuterspaziergang-mit-der-buchautorin-markusine-guthjahr-am-geierfelsen-duft-von-majoran-in-der-nase-d1763392.html?cp=Kurationsbox)

 

 

Kräuterspaziergang mit der Buchautorin Markusine Guthjahr am Geierfelsen

Duft von Majoran in der Nase

 

Pruppach. Die Geier-Wally ist vielen noch als Heimatfilm in Erinnerung, aber nur wenige SRZ-Leser werden den Geierfelsen kennen. Er erhebt sich in der Nähe des Ortes Pruppach bei Königstein. Einst war der hohe, schroffe Felsen weithin zu sehen. Heute ist er hinter Bäumen verschwunden. Dieses Terrain wählte die Buchautorin Markusine Guthjahr für einen abendlichen Kräuterspaziergang aus.

Die Teilnehmer scheuten auch weite Weg nicht und kamen bis aus Freudenberg, Amberg oder Pegnitz. Guthjahr zeigte ihnen eine Postkarte aus dem Jahr 1907, auf der sie den freien und unbewachsenen Geierfelsen sehen konnten, auf dem ein Jäger am Abgrund stand. Sie erklärte, dass es früher in der Gegend um Königstein eigentlich keine Geier gab. Allerdings wurden damals die Adler Geier genannt. Vom Geierfelsen herab spähten sie nach Beute aus. Ein herrliches Panorama bot sich den Gästen bei der Tour. Der Blick reichte bis zum Poppberg im Birgland.

Kräuterexpertin Guthjahr machte darauf aufmerksam, was alles auf den Wiesen wächst. Der Duft des wilden Majoran war deutlich zu riechen. Ehrenpreis, wilde Minze, Breitwegerich, Giersch und Johanniskraut und ihre besonderen Wirkstoffe wurden von ihr erklärt.

Ein idyllisches Plätzchen ist die Dorfhüll in Pruppach. Hier holten die Bewohner früher Wasser. Zwei Damen aus dem nahen Wildenhof mussten gestehen, dass sie hier noch nie waren. Daneben war der größere Löschteich der Ruhrgas zu sehen. Danach ging's zu einem Kräuterpicknick im Biergarten des Gasthofs Elsabauer in Pruppach.

Hier hatten die Vorsitzende des Tourismusvereins, Heidi Ziegler, und Markusine Guthjahr eine Ausstellung von Likören, Marmeladen und getrockneten Kräutern vorbereitet. Bewirtet wurden die Gäste mit selbst gemachten Camembert-Kräuter-Brotaufstrich, Holunder-Apfel-Gelee, Rosengelee, Tomaten-Bruschetta und Baguette. Als Nachspeise gab es Rosmarin-Kipferl und Holunderlikör.

Gisela aus Auerbach, die zum ersten Mal bei der Kräuterführung dabei war, erklärte: "Schöne Plätze habe ich gesehen. Ich bin total begeistert, ich komme wieder!"

Bericht Onetz: Wir.Leben.Oberpfalz https://www.onetz.de/moosbach/vermischtes/kraeuterexpertin-und-autorin-markusine-guthjahr-gibt-den-siedlern-moosbach-tipps-fit-mit-fruehlingskraeutern-d1753274.html)

 

Kräuterexpertin und Autorin Markusine Guthjahr gibt den Siedlern Moosbach Tipps

Fit mit Frühlingskräutern

 

 

(gi) Nicht umsonst wird die Natur als "Gottes Apotheke" bezeichnet. Begeistert waren die Besucher beim Vortrag über "Frühlingskräuter und Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten" im Gasthaus Bock. Die Kräuterexpertin und Autorin Markusine Guthjahr informierte und gab dazu viele Tipps. Dazu eingeladen hatte die Siedlergemeinschaft.

So ging sie auch auf die Birke ein. Die Erntezeit von jungen Blättern sei im Frühjahr. Diese könnten als Tee oder Salat verwendet werden und seien zum Beispiel wassertreibend. Junge Blätter des Bärlauchs sollte man vor der Blüte im Frühjahr ernten und zu Salat, Suppen, Pesto oder als Brotbelag verarbeiten. Hier besteht Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen und anderem. Vom Frühjahr bis zum Herbst können Brennnessel, Giersch, Gänseblümchen oder Gundermann gesammelt und verwendet werden. Brennnesseln sind beispielsweise stoffwechselanregend und blutreinigend.

Brunnenkresse ist ein Kreuzblütler und soll vor der Blüte geerntet werden, dagegen die Gartenkresse ganzjährig. Kresse soll man nicht mit kochen und ebenso nicht die Pimpinelle (kleiner Wiesenknopf).

Die Kräuterexpertin spannte den Bogen von der frischen, entschlackenden Würze der ersten Frühlings-Wildkräutersuppen bis zu Rosenrezepten. Als weitere Kräuter nannte sie Löwenzahn, Schafgarbe, Scharbockskraut, Spitzwegerich oder Vogelmiere. Die Referentin schlug vitamin- und nährstoffreiche Kost vor, "die auch alte Hausmittel sind". Guthjahr referierte zudem über die Erntezeit und das Sammelgut. Sie ging auf die Verwendung und deren Wirkung ein. Beim Löwenzahn könnten die jungen Blätter, Blüten und Wurzeln verwendet werden. Daraus können Salate, Sirup, Gelee, Likör und Tee hergestellt werden.

Die Besucher durften verschiedene Brotaufstriche aus Wildkräutern kosten, ebenso Gelee aus Rosenblättern. Die Expertin hatte auch Kräuter zur Besichtigung dabei. Sie erläuterte zudem die Herstellung von Kräuter-Essig und -Ölen. Zum Schluss gab es die Rezepte sowie ein Infoblatt für die Besucher zum Mitnehmen. Vorsitzender Peter Rieß dankte für den lehrreichen Abend und überreichte ein Geschenk.

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© Markusine Guthjahr